Alles ist vergänglich

Keine Angst, ich will an dieser Stelle nicht etwa mit dem Gedanken zu einer allfälligen Midlife-Crisis langweilen.

Vielmehr geht es mir um die positive kraft des Vergänglichen. Der amerikanische Künstler Andres Amador hat sein ganzes Schaffen der Vergänglichkeit gewidmet. Mit Besen und Rechen geht er an den Strand und „zeichnet“ bei Ebbe wunderbare Formen in den Sand. Bis die Flut kommt und alles wieder wegspült. Amador sagt genau aus diesem Bewusstsein, das seine Werke immer wieder verschwinden, schöpfe er die Kraft, stets neues anzufangen. Und damit andere Strände kunstvoll zu verzieren. Um sein Schaffen trotzdem präsentieren zu können, fotografiert er seine Werke – lassen sie sich von einer Auswahl faszinierender Standbilder verzaubern. Und vielleicht dazu inspirieren, selber wieder einmal etwas Künstlerisches-Vergängliches zu kreieren.

In dieser materiell geprägten Welt geht es meist darum, bleibende Spuren zu hinterlassen. Doch auch hier kann nur dank der Vergänglichkeit Neues und Innovatives entstehen. Weil Trends oft schnell verschwinden, wie sie gekommen sind, machen sie immer wieder Platz für neues.

Quelle: marina/LS

Jeder will immer einen Nachhaltigen Eindruck oder Spuren hinterlassen. Ist es nicht wichtiger das richtige zur richtigen Zeit zu tun. Und die Gunst der Gegenwart zu nutzen. FL

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